Weight Watchers spielen

Clive Thompson erklärt bei Wired, warum Abnehmen mit dem Weight Watchers Punktesystem eher einem Rollenspiel als einer Diät gleicht. Jeden Tag bekommt man eine bestimmte Anzahl von Punkten, für die man unterschiedliche Sachen essen kann:

Even the Weight Watchers web tool is amazingly gamelike. It has the poke-around-and-see-what-happens elegance you see in really good RPG game screens. Accidentally snack on a candy bar and ruin your meal plan for the day? No worries: Just go into the database and see what spells — whoops, I mean foods — you can still use with your remaining points.

Kostenlose Fonts finden


FontNet Explorer ist ein Freeware-Programm, mit dem man das Internet nach kostenlosen Fonts durchsuchen kann. Das Programm ist ein Frontend für eine Unzahl von Seiten und Suchmaschinen, die kostenlose Fonts zum Download anbieten. FontNet kommt ohne Installation aus und schreibt auch nichts in die Windows-Registry, so dass man das Programm direkt von Festplatte oder einem Wechselmedium wie CD/DVD oder USB-Stick ausführen kann.

Chrome vom USB-Stick starten


Carsten Knobloch hat eine Version von Chrome erstellt, die ohne Installation auskommt: Das Programm Portable Chorme eignet sich damit prima, Googles neuen Webbrowser Chrome direkt von einem USB-Stick auszuführen, oder aber Chrome auf einem fremden Rechner zu benutzen, auf dem man keine Programme installieren darf.

Nach dem Entpacken und Ausführen von Portable Chrome werden sämtliche Daten wie Web History, Cookies und Benutzereinstellungen in den Ordner geschrieben, aus dem Chrome gestartet wurde.

Der Trick, der dabei verwendet wird, ist der Chrome-Kommandozeilenparameter --user-data-dir, mit dem man Chrome sagen kann, in welchem Verzeichnis er die Benutzerdaten speichern soll. Mit der gleichen Technik kann man für Chrome auch unterschiedliche Benutzerprofile anlegen.

Suchen per Telefon – Google Phone Search

Google Phone Search ist ein Dienst, bei dem man Google per Telefon nach Restaurants, Veranstaltungen oder Dienstleistungen durchsuchen kann. Google Phone Search ist ein Pilot-Projekt und im Moment nur in Indien (Delhi und Hyderabad) verfügbar.

Um die Google Telefonsuche zu benutzen, wählt man eine kostenlose Nummer, und sagt, nach was man suchen will. Die Suchanfragen werden teils von menschlichen Angestellten (von 8 Uhr bis Mitternacht), teils von einem Computer entgegengenommen (rund um die Uhr). Anschließend bekommt man das Suchergebnis vorgelesen oder aber als kostenlose SMS zugesandt.

Hier und hier hat schon jemand die Google Telefonsuche ausprobiert.

HDR-Bilder erstellen mit Qtpfsgui

Eine Sammlung beeindruckender HDR-Bilder kann man hier bewundern. HDR-Bilder (HDR = High Dynamic Range) sind Bilder mit einem sehr hohen Kontrastverhältnis. Da Computerbildschirme nur sehr geringe Kontraste darstellen können, bedient man sich zur Darstellung von HDR-Bildern oft unterschiedlicher Tone Mapping-Techniken, die HDR-Bildern ihr surreales aussehen verleihen.

Wie kann man eigene HDR-Bilder erstellen? Da Digitalkameras im allgemeinen einen sehr kleinen dynamischen Kontrastumfang haben, muss man sich mit einem Trick behelfen, um ein hohes Kontrastverhältnis künstlich herzustellen: Dazu nimmt man das gleiche Motiv nacheinander mit unterschiedlichen Belichtungszeiten aber gleicher Blende auf. Da die einzelnen Bilder anschließend überlagert werden, sollte man auf jeden Fall ein Stativ benutzen, um bei jedem Bild die identische Szene abzulichten.
Die überlagerung der Einzelbilder und das Tone Mapping übernimmt z.B. das Freeware-Programm Qtpfsgui (Windows, Linux, Map). Eine deutschsprachige Anleitung für Qtpfsgui gibt es hier.

Effektiv suchen mit Google

Karl Hodge zeigt bei techradar, wie man die Google-Suche effektiv nutzt. Neben einfachen Techniken wie Und- oder Oder-Verknüpfungen, die sicher die meisten schon kennen, erfährt man, wie man nach Synonymen sucht (mit der Tilde), wie man Zahlen auf einen bestimmten Bereich einschränkt (“1..5 Finger”) und wie man nach Gesichtern (&imgtype=face zur URL hinzufügen) oder Aktienkursen (stocks:) sucht. Ausserdem lernt man, wie man Seiten übersetzen lassen kann (Google Translate) und wo man nachlesen kann, welches die momentan beliebtesten Suchbegriffe sind (Google Zeitgeist oder Google Trends).

Hier gehts zum vollständigen Artikel.

Zauberwürfel lösen


Als Kind hätte ich viel für eine Anleitung für das Lösen eines Zauberwürfels gegeben. Damals gab es aber noch kein Internet, und für Zauberwürfel-Fachliteratur hat das Taschengeld nicht gereicht. Ich habe den Würfel dann dadurch entzaubert, dass ich ihn heimlich mit roher Gewalt auseinandergenommen- und richtig angeordnet wieder zusammengebaut habe. Jetzt habe ich zwar eine Anleitung, aber keinen Zauberwürfel mehr. [Quelle: WikiHow]

Weiterführende Links:

Chrome unter Linux ausführen

Einen Tag hat es gedauert, bis jemand Chrome unter Linux sehr eingeschränkt zum Laufen bekommen hat. Einfache Webseiten kann man anschauen, HTTPS scheint nicht zu funktionieren, und Chrome unter Linux (bzw. Wine) ist alles andere als performant(!).
Die Kurzfassung:

  • Wine 1.1.3 installieren
  • Den Chrome Offline-Installer herunterladen
  • WineTricks oder Wine Doors installieren
  • Per WineTricks oder Wine Doors riched30 installieren (evtl. auch riched20)
  • Das Chrome Installationsprogramm ausführen:
    wine chrome_installer.exe
  • Chrome mit folgenden Befehl ausführen:
    wine "$HOME/.wine/drive_c/windows/profiles/$USER/Local Settings/Application Data/Google/Chrome/Application/chrome.exe" --new-http --in-process-plugins

[Quelle: UbuntuForums]

Update: Mittlerweile ist Wine in der Version 1.1.4 erschienen, und bietet eine wesentlich bessere Unterstützung für Google Chrome. Eine Übersicht der einzelnen Verbesserungen gibt es hier.

Bärenhandy


Wenn man auf der Straße jemanden sieht, der sich einen Teddy ans Ohr drückt und mit dessen Füßen redet, dann ist das vermutlich kein Ausdruck von der Norm abweichenden Sozialverhaltens sondern lediglich ein Telefonat. Der Mobilfunkanbieter Willcom hat ein Handy vorgestellt, das Kuma Phone, vorgestellt, das in einem Teddy-Gehäuse daherkommt. Man kann vier Nummern speichern, jede in einer Tatze. Bei Anrufen vibriert der Bär und kann unterschiedliche Geräusche von sich geben.
[Quelle: Trends in Japan, via The Raw Feed]

Chrome: der Google Browser


Wie Philipp Lenssen auf Google Blogoscoped berichtet, hatte er heute einen Comic in der Post (hier eine Version des Comics beim Technologizer), der einen neuen Browser, Google Chrome, vorstellt:

Laut Comic ist Google Chrome ein Open Source Browser, basierend auf der freien Webkit-Engine, mit eingebautem Google Gears. Er soll eine JavaScript-Engine mit dem Namen V8 benutzen, die die performante Ausführung von JavaScript erlaubt (Stichworte: 1- Hidden Class Transitions: Obgleich JavaScript objekt- und nicht klassenbasiert ist, werden im “versteckt” Klassen erzeugt, die von Objekten mit den gleichen Eigenschaften verwedendet werden 2 – Generierung von Maschinencode statt Bytecode). Die Implementierung der JavaScript-Engine soll frei zugänglich sein, so dass diese auch durch andere Browser verwendet werden kann.

Der Browser soll Tabs unterstützen, hat eine Adressleiste mit Autovervollständigung (OmniBox), und die Standard-Homepage sieht ähnlich aus, wie Operas Speed Dial. Inhalte in einzelnen Tabs sollen in einer “Sandbox” ausgeführt werden, d.h. eine Webseite darf nicht auf Inhalte aus einem anderen Tabs zugreifen.

Webanwendungen können in einem eigenen Browserfenster gestartet werden, das keine Adress- und Werkzeugleiste hat. Damit stellt der Browser eine ähnliche Funktionalität bereit, wie das Prism-Projekt von Mozilla: Web-Anwendungen, die sich einfach vom Desktop aus starten lassen, und sich anfühlen, wie Desktop-Anwendungen.

Bei BoomTown gibt es eine Presseerklärung, wonach Google Chrome morgen als Windows Betaversion veröffentlich wird. Linux- und Mac-Versionen sollen folgen.

Weitere Details gibt es bei Techcrunch.

Und stündlich tanzt die Zuckerfee


Chococlock funktioniert wie eine Kuckucksuhr, nur dass jede Stunde statt eines Kuckucks ein Stück Schokolade in der Öffnung erscheint, untermalt von Tschaikowskys Tanz der Zuckerfee (hier zwei interessante Interpretationen: Tanz der Zuckerfee, gespielt von Natalia Anchutina auf einer russischen Domra, und eine weitere Version, die auf einer Glasharmonika gespielt wird).
Wenn man nach 30 Sekunden nicht zugreift, verschwindet die Schokolade für eine weitere Stunde hinter dem Türchen.

Zur Unterstützung eines Diätplans ist die Uhr eher nicht geeignet, da es einen Knopf gibt, mit dem man sich auch außerplanmäßig ein Schokobällchen spendieren kann.

[via Firebox]

Karaoke-Party im Browser

KaraokeParty ist eine Seite, auf der man seine Karaoke-Gesangstechnik verbessern kann. Nach der Anmeldung kann man aus einer Sammlung von etwa 100 Songs auswählen, zu denen man singen möchte. Wenn man ein Lied in dieser noch recht kleinen Sammlung vermisst, kann man dieses in ein Formular eintragen und hoffen, dass der “Request” berücksichtigt wird.

Das interessante an KaraokeParty ist, dass während des Singens ermittelt wird, wie gut man die einzelnen Töne trifft. Dazu benötigt man natürlich ein Mikrofon. Die eigenen Gesangs-Scores können dann mit denen anderer Benutzer verglichen werden. Überhaupt eignet sich KaraokeParty natürlich auch zum sozial netzwerken. Man kann Benutzer zu Freunden machen und Kommentare auf der Seite von Benutzern hinterlassen.

Das einzige, was von einer Karaoke-Session gespeichert wird, ist der Score für das entsprechende Lied. So ist sichergestellt, dass der eigene Gesang niemals durch eine Verkettung unglücklicher Umstände bei Youtube für Gelächter sorget. Andererseits geht damit natürlich auch ein wesentliches Element von Karaoke-Abenden verloren. Trotzdem ist KaraokeParty eine nette Seite für Leute, die Spaß am Singen haben, aber kein Begleitinstrument wie Gitarre oder Klavier spielen.

[via del.icio.us]

Sprachnachrichten per Email versenden

Speak-A-Message ist eine kostenlose Anwendung, mit der man Sprachnachrichten aufnehmen und per Email versenden kann. Speak-A-Message fügt einen Menüpunkt in Outlook hinzu, so dass man Sprachnachrichten direkt aus dem Email-Programm heraus aufnehmen kann. Allerdings kann man die Sprach-Dateien auch mit jedem beliebigen Email-Programm versenden, oder für andere Zwecke verwenden.

Speak-A-Message läuft unter Windows XP und Vista und ist bei privater Nutzung kostenlos.

20 Interessante Linux-Anwendungen

John Brandon hat bei Techradar eine Liste mit 20 nützlichen Linux-Anwendungen erstellt. Obwohl der Titel “20 Linux-Anwendungen, ohne die man nicht leben kann” grober Unfug ist, fällt im Vergleich mit ähnlichen Listen sehr angenehm auf, dass es sich dabei größtenteils um recht unbekannte Anwendungen handelt: Qtpfsgui, dass zum experimentieren mit HDR-Bildern verwendet werden kann, Hugin, mit dem man Panoramabilder erstellen kann, der Multi-Track Musik-Editor Jokosher, die mächtige Mathematik-Software Sage oder die eLearning-Entwicklungsumgebung Salasaga. Natürlich sind auch Spiele dabei, wie etwa teeworlds, oder der Tetris-Clone Cuyo. Hier geht’s zu der vollständigen Liste.

Musik Mixen für Anfänger


Im Artikel Magic Frequencies wird erklärt, welche Bedeutung einzelne Frequenzbänder bei Musikstücken haben. Man erfährt, welche Frequenzen man anheben und absenken muss, um den Klang unterschiedlicher Instrumente (Gesang, Schlagzeug, Bass, Gitarre) selektiv zu verbessern bzw. zu verändern. Der Artikel ist sicher nicht nur für Musiker interessant, sondern auch für SchlagzeugerLeute, die gelegentlich Musik, Sounds oder Sprache aufnehmen, sei es beim Podcasting oder beim Erstellen von Youtube-Videos. Besonders merkenswert sind sicher die Regeln

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Boost if you’re trying to make things sound different.