Moderne Einführung in JavaScript

Douglas Crockford hat recht, wenn er JavaScript als eine der am meisten missverstandenen Programmiersprachen bezeichnet. Viele Leute, vor allem die, die sich zuletzt zur Jahrtausendwende mit JavaScript beschäftigt haben, sehen in JavaScript eine langsame, fehleranfällige und unsichere Sprache, die für alles überflüssige, was im Netz blinkt und herumhüpft, verantwortlich ist. Das war sicher Ende der 90er Jahre in den Anfängen von JavaScript zutreffend und hat sich in die Köpfe von vielen Leuten eingebrannt (siehe zum Beispiel Diskussionen beim heise Newsticker, sobald in einem Artikel das Word JavaScript auftaucht.
Mittlerweile ist JavaScript, bzw. dessen standardisierter Kern ECMAScript, eine mächtige und ausdrucksstarke Programmiersprache geworden, die durch immer bessere und stabilere Compiler und Laufzeitumgebungen unterstützt wird.
Das Tutorial A re-introduction to JavaScript von Simon Willison bietet Leuten, die bislang noch keine Erfahrung mit JavaScript haben, eine prima Einführung in die moderne JavaScript-Programmierung. Angefangen bei den grundlegenden Datentypen wie Zahlen, Strings, Objekten, Arrays und Funktionen, lernt man einfache Kontrollstrukturen und Schleifen kennen. Etwas ausführlicher wird objektorientiertes JavaScript behandelt, das sich sehr vom Konzept klassenbasierter Sprachen wie etwa Java, Ruby oder C++ unterscheidet. Es folgen Closures, ein Konstrukt, das sich in Sprachen wie Lisp, Python und Ruby großer Beliebtheit erfreut, und das es auch in den ECMAScript-Standard geschafft hat. Abgerundet wird der Artikel durch Tipps, wie man die eigenwillige Speicherverwaltung des InternetExplorers austrickst, um Speicherlecks zu vermeiden.

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