Chrome: der Google Browser


Wie Philipp Lenssen auf Google Blogoscoped berichtet, hatte er heute einen Comic in der Post (hier eine Version des Comics beim Technologizer), der einen neuen Browser, Google Chrome, vorstellt:

Laut Comic ist Google Chrome ein Open Source Browser, basierend auf der freien Webkit-Engine, mit eingebautem Google Gears. Er soll eine JavaScript-Engine mit dem Namen V8 benutzen, die die performante Ausführung von JavaScript erlaubt (Stichworte: 1- Hidden Class Transitions: Obgleich JavaScript objekt- und nicht klassenbasiert ist, werden im “versteckt” Klassen erzeugt, die von Objekten mit den gleichen Eigenschaften verwedendet werden 2 – Generierung von Maschinencode statt Bytecode). Die Implementierung der JavaScript-Engine soll frei zugänglich sein, so dass diese auch durch andere Browser verwendet werden kann.

Der Browser soll Tabs unterstützen, hat eine Adressleiste mit Autovervollständigung (OmniBox), und die Standard-Homepage sieht ähnlich aus, wie Operas Speed Dial. Inhalte in einzelnen Tabs sollen in einer “Sandbox” ausgeführt werden, d.h. eine Webseite darf nicht auf Inhalte aus einem anderen Tabs zugreifen.

Webanwendungen können in einem eigenen Browserfenster gestartet werden, das keine Adress- und Werkzeugleiste hat. Damit stellt der Browser eine ähnliche Funktionalität bereit, wie das Prism-Projekt von Mozilla: Web-Anwendungen, die sich einfach vom Desktop aus starten lassen, und sich anfühlen, wie Desktop-Anwendungen.

Bei BoomTown gibt es eine Presseerklärung, wonach Google Chrome morgen als Windows Betaversion veröffentlich wird. Linux- und Mac-Versionen sollen folgen.

Weitere Details gibt es bei Techcrunch.

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Eine Antwort to “Chrome: der Google Browser”

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