Email-Adressen auf Webseiten anzeigen
Wenn man mal den Fehler gemacht hat, die eigene Email-Adresse auf einer Webseite zu hinterlassen, werden meist früher als später die ersten Spam-Mails eintreffen. Webseiten werden laufend von Spam-Bots nach Email-Adressen durchforstet, die dann auf langen Listen Listen landen, die zum Verkauf und zum Versenden von Spam benutzt werden. Silvan Mühlemann hat unterschiedliche Strategien verglichen, um Email-Adressen so auf Webseiten zu speichern, dass es für die automatisierten Suchroboter möglichst schwer ist, diese als Email-Adresse zu erkennen. Hier die Strategien, die zu einem sehr guten Ergebnis geführt haben:
- Ändern der Textrichtung (von rechts nach links): CSS unterstützt Schriften, die nicht von links nach rechts, sondern von rechts nach links geschrieben werden. Gibt man im HTML-Quelltext die Email-Adresse in umgekehrter Buchstabenreihenfolge an, lässt sie aber von rechts nach links darstellen, sieht sie für einen menschlichen Beobachter wie gewohnt aus. Suchroboter “ernten” aber die Email-Adresse falsch herum, und damit unbrauchbar.
- Einfügen eines Textes, der per CSS nicht angezeigt wird. Auch hier sieht die Email-Adresse im Browser wie gewohnt aus, der Suchroboter sieht aber Müll.
- ROT 13-Verschlüsselung: Man gibt die Adresse im HTML-Quelltext verschlüsselt an, und lässt sie durch JavaScript entschlüsseln und anzeigen. Die Mühe, potentielle Email-Adressen zu entschlüsseln, nimmt im Moment wahrscheinlich noch kein Suchroboter auf sich.
- Temporäre Email-Adressen
- Wegwerf-Adressen
- Kurzlebige Email-Adressen
- Email-Adressen verstecken
- Webseiten archivieren