Denk-”Bloggade”

Tanja Rest beleuchtet in der Süddeutschen Zeitung humorvoll und treffend den Einstieg ins Bloggen. Das Ganze beginnt beim enthusiastischen Anlegen eines Weblogs

Habe bei blogigo.de unter krassem Szenenamen blogbuster1 eigenes Weblog eröffnet. Führe fürderhin Doppelleben. Werde als blogbuster1 unbequeme, unbestechliche, beinhart formulierte Meinungen an Netz-Community bloggen (quasi Korrektiv des Weltgeschehens)

Darauf folgen Probleme inhaltlicher Art…

7.01 Uhr. Bin in Topform! Habe unbequeme und unbestechliche Meinung zu Vertrauensfrage, Sex-Skandal bei VW und Tagesschau-Krawatten von Jens Riewa. Muss das nur noch ausformulieren.
10.33 Uhr. Kleiner Moment noch.
21.08 Uhr. Scheiße.

Ob es wirklich zum ersten Posting kommt, erfährt man im Artikel.

Ich bin mir sicher, dass sich diese Geschichte bei einem Großteil der verwaisten Ein-Artikel-Blogs tatsächlich so zugetragen hat, und sich wahrscheinlich tagtäglich hundertfach in ähnlicher Form wiederholt. Zum Glück hatte ich dieses Problem in dieser Form noch nicht, da basimo.de schon immer eher ein Linkblog als Tagebuch oder literarische Spielwiese war. Links haben die angenehme Eigenschaft, dass es meist genügt, sie durch ein paar Sätze warm einzupacken und sie dann zum richtigen Zeitpunkt in den das den das Blog zu schubsen.

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