Schach dem Spamfilter
Bayessche Spamfilter verwenden das Auftreten von bestimmten Wörtern oder Wortkombinationen in Emails dazu, die Spamwahrscheinlichkeit einer Email zu berechnen. Anfangs trainiert man Bayessche Spamfilter, indem man die Emails manuell als Spam oder lesenswert klassifiziert. Der Spamfilter analysiert dabei die Worthäufigkeiten von bestimmten Wörtern in den guten und schlechten Mails. Nach einiger Zeit erreichen diese Filter eine ziemlich gute Trefferquote (über 95%), wobei man fehlerhaft einsortierte Mails manuell umsortieren muss. Da der Spamfilter auch weiterhin jede Mail analysiert, lernt er immer mehr dazu.
Soweit sogut.
Laird Breyer ist Autor von dbacl, einem Bayesscher Textklassifizierer (den man unter anderem auch zum Spamfiltern benutzen kann). Laird Breyer hat sich die Frage gestellt, ob Spamfilter auch Schach spielen können. Grob gesagt hat er den Spamfilter mit einem Haufen gespielter Schachpartien gefüttert, und diese jeweils danach bewertet, welche Farbe das Spiel gewonnen hat.
Ähnliche Artikel:It’s time to conclude this investigation and see what we’ve learned. The original question was “Can a spam filter play chess?”. Clearly, the answer to this is yes, but making it play well is not so easy.
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dbacl is able to learn some tactics simply by reading large collections of games. However, it seems that strategy is beyond its capabilities.