Nieder mit den Hierarchien

John Hiler befasst sich auf Microcontent News mit dem aktuell stattfindenden Rückgang der hierarchischen Organisation von Daten. Er stellt hierarchische Paradigmen entsprechenden nicht-hierarchischen Google-Produkten entgegen. Dabei betrachtet er die Bereiche Suche im Netz (Google-Suche vs Webdirectories), Email-Verwaltung (Microsoft Outlook vs Gmail) sowie die Desktop-Suche (Hierarchische Filesysteme vs Google Desktopsuche):

Hierarchical Folders have helped us manage information for decades. They’ve proven themselves as some of the most flexible tools ever created: organizing wildly different industries, from Web Directories, to Email and Desktop File Systems.
But Folders rarely solve the core problem that they address – and often create new ones, like forcing you to create new folders just to manage new information. Solutions like Search, Archives, Stars and Labels get more directly at the core problem… and promise that the future of information management will look very different from its past.

Ein weiteres Beispiel, welches im Text nicht genannt wird, ist das allmähliche Verschwinden von hierarchischen Outlinern und das Auftauchen von Wikis. Ich war eigentlich immer ein großer Fan von Outlinern, aber mittlerweile verwende ich immer öfter Wikis, wenn ich Informationen zu einem bestimmten Thema zusammensuche, oder einfach irgendwelche Informationsfetzen nicht vergessen möchte. Wikis erweisen sich mit ihrer flachen Struktur, in Verbindung mit einer guten Suchfunktion, bei der Organisation von Wissensfragmenten eindeutig flexibler als klassische Outliner.

May the best metaphor win!

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