Konzerne koppeln sich vom Arbeitsmarkt ab

Gestern im Handelsblatt:

Deutschlands Konzerne starten durch und koppeln sich von der schwachen gesamtwirtschaftlichen Dynamik im Lande ab. Im ersten Quartal 2005 verdienten die im Deutschen Aktienindex (Dax) notierten 30 größten Unternehmen 17 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum – und damit so viel wie noch nie.

Im Focus liest man zeitgleich:

Der Wettbewerbsdruck zwingt die deutschen Konzerne zur Expansion – ein Bumerang für den inländischen Arbeitsmarkt.

Mit 14 Konzernen hätten etwas mehr als die Hälfte der 27 untersuchten Unternehmen bei wachsenden Überschüssen in den Geschäftsjahren 2003 und 2004 Mitarbeiter abgebaut.

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Eine Antwort to “Konzerne koppeln sich vom Arbeitsmarkt ab”

  1. Es ist eine alte Nachkriegsillusion, daß bei Wirtschaftswachstum automatisch mehr Menschen eingestellt werden. Tatsächlich lassen sich heutzutage oft gerade dadurch Gewinne (und damit Wachstum) erzielen, indem man Personal einspart. Solange sich diese Erkenntnis nicht durchsetzt, werden auch weiterhin einerseits Politiker nach Wachstum schreien und sich andererseits die Volksmassen wundern, warum sich daraus keine positiven Veränderungen für den Arbeitsmarkt ergeben.

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