Schärfstes Chili wo gibt

16 Million Reserve [aus www.20min.ch]

«Wir leben in einer extremen Welt, und ich mache extreme Nahrungsmittel», erklärte Blair Lazar, der nicht davor zurückschreckte, sein eigenes Produkt zu probieren. «Das Pulver ist unglaublich. Meine Zunge schwoll an und ich hatte tagelang höllische Schmerzen», so Lazar. Der Chili-Guru vertreibt auch Saucen mit Namen wie Sudden Death oder Insanity.

Wieso tun sich Menschen das freiwillig an? Hinzu kommt noch, dass das Zeug ja irgendwann auch wieder den Körper verlassen muss (dieser Teil des Selbstversuchs von Blair Lazar blieb übrigens unerwähnt, aber wahrscheinlich ist er mit dem lingualen Erlebnis vergleichbar).

Beim Kauf dieser Leckerei muss man übrigens einen Vertrag unterzeichnen, in dem man den Produzenten von jeglichen rechtlicher Verantwortung für die Folgen enthebt.

Ich persönlich bin chilitechnisch ein ziemliches Weichei. Es hat mir lange Zeit immer eine gewisse Überwindung abverlangt, beim Dönermann nebenan auf die Frage “bisschen scharf?” selbstbewusst und entschlossen mit dem Kopf zu nicken. Jetzt nicht mehr. Ich vermute, das liegt am Alter.

Und wo wir gerade bei Chili sind: Notizen eines unerfahrenen Chilitesters.

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