Merkmale und Wirkung schöner Gesichter

Bei Diskussionen über das folgende Thema habe ich schon gelegentlich eins auf die Nase bekommen (im rein metaphorischen Sinne versteht sich). Meine Argumentation, dass das Aussehen von Menschen sehr wohl einen großen Einfluss auf die Reaktion anderer Menschen hat, und man sich selbst auch nur sehr schwer dagegen wehren kann, Menschen auch nach ihrem Aussehen zu beurteilen, stieß meist auf wenig Verständnis. Ja, sie scheint bei politisch besonders korrekten Mensch[en|innen] zu der folgenden, genetisch vorbestimmten und unumgänglichen Handlungskette zu führen (ob sie nun wollen oder nicht):

  • Schublade mit den Schildchen ‘Klar, wie alle anderen Männer‘ oder ‘oberflächlich und körperfixiert‘ aufmachen…
  • Basimo reinstecken…
  • Schublade wieder zumachen…
  • Das Klopfen und die verzweifelten Argumentationen aus dem Inneren der Schublade, dass man ja versehentlich in der ganz falschen Schublade gelandet sei, und dass in dieser Schublade schon ein gewisser Herr Bohlen wohne, ignorieren…

Aus diesem Grund verzichte ich auf eine tiefergehende persönliche Einleitung und präsentiere… tataa… den Link ;-)

Eine Studie zur sozialen Wahrnehmung von Gesichtern:

Die Ergebnisse sind erschreckend eindeutig. Es gibt ein ausgeprägtes Attraktivitätsstereotyp: Je attraktiver die präsentierten Gesichter waren, desto erfolgreicher, zufriedener, sympathischer, intelligenter, geselliger, zugänglicher, aufregender, kreativer und fleißiger wurden die Personen eingeschätzt.

Es handelt sich dabei um einen Teil einer größeren Studie an der Uni Regensburg, die sich mit der Frage Was ist Schönheit? beschäftigt. Dazu wurde die Wirkung einer Großzahl computergenerierter Gesichter (durch Morphing von mehreren realen Gesichtern) auf Versuchspersonen untersucht.
[via Großstadtneurotikerin]

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