Adobe AIR für Linux

Gestern hat Adobe eine Betaversion von AIR für Linux veröffentlicht, die, im Vergleich zur Alpha-Version, eine Menge Verbesserungen aufweist. Adobe AIR, die Adobe Integrated Runtime ist eine Plattform zur Erstellung von Rich Internet Applications (RIA) auf Basis von Flex, Flash, HTML und JavaScript + Ajax. AIR-Anwendungen können direkt aus dem Web installiert werden, und laufen dann als eigenständige Desktop-Anwendungen. Eine große Auswahl von fertigen Anwendungen für Adobe AIR gibt es zum Beispiel hier oder hier.

Hier geht’s zum Download.

[via cnet news]

Spracherkennung im Google Lab


Nach dem Durchsuchen von Texten und Bildern bietet Google seit gestern eine neue Suchfunktion an: Google Audio Indexing (GAudi). Auf der Seite kann man den gesprochenen Text von amerikanischen Politikern nach bestimmten Wörtern durchsuchen. Grundlage dafür sind YouTube-Videos von Wahlkampfveranstaltungen.

What is Google Audio Indexing?
Google Audio Indexing is a new technology from Google that allows users to better search and watch videos from various YouTube channels. It uses speech technology to find spoken words inside videos and lets the user jump to the right portion of the video where these words are spoken.

[Quelle: Official Google Blog]

Toaster-Design

scan-toaster
Bei Toxel kann man ein paar hübsche, zumindest interessante, Toaster bewundern. Unter anderem den Scan-Toaster, der über den USB-Port vom PC das aktuelle Wetter, die Zeit oder die Zeitungsüberschriften aufs Röstbrot holt, einen Toaster in Teekannenform, einen Energiespartoaster, einen durchsichtigen Toaster (siehe auch hier), bei dem man dem Toast beim Bräunen zuschauen kann und einen Low-Tech Toaster, der immerhin Totenköpfe aufs Toast toastet. Ein weiterer interessanter Toaster aus meiner Toaster-Bookmarksammlung ist das Glide Toaster-Design (Quelle: SwissMiss). Obwohl nicht wirklich ein Toaster, passt die NES in Toasterform trotzdem ganz gut in dieses Linkfeuerwerk.
Siehe auch:

Chrome für Mac und Linux

chromium
Es wird mit Sicherheit noch einige Monate dauern, bis eine stabile Version von Googles Browser Chrome für Mac und Linux erscheint. Wer trotzdem einen Blick auf diesen viel diskutierten Browser werfen will, kann sich CrossOver Chromium für Mac OS X und Linux herunterladen. Chromium ist als Open Source Projekt die Basis für Googles Chrome-Browser. CrossOver Chromium basiert auf Wine, und hat im Vergleich zu der manuellen Installation von Chrome unter Wine (aktueller Stand) den Vorteil, dass das HTTPS-Protokoll unterstützt wird.
Allerdings wird man CrossOver Chrome trotzdem nicht als Standard-Browser verwenden können. Beim Verändern der Fenstergröße und beim Tippen in der Adressleiste flackert das Bild, das Erzeugen von Anwendungs-Links auf dem Desktop funktioniert nicht und der Bildaufbau ist sehr langsam.

Q. Should I run CrossOver Chromium as my main browser?
A. Absolutely not! This is just a proof of concept, for fun, and to showcase what Wine can do. Chromium itself is just beginning. As the Chromium project progresses, they will be providing more compelling support for Mac OS and Linux, particularly with process security and memory management. Those future versions from Chromium will be better suited for daily use than this version.

Frühstücksbeutel mit Diebstahlschutz

fruehstuecksbeutel
Ich hatte zwar bis jetzt noch nie das Problem, dass mir mein Pausenbrot geklaut wurde, aber diese Frühstücksbeutel sind auf jeden Fall eine prima Idee.

Stealing your co-worker’s lunch is a downright contemptible act, that is, if it’s perpetrated by someone other than you. But, if you’ve ever had your lunch stolen, you know the the frustration and anger it causes. You know the revenge and ill-will it inspires.

[Quelle: skforlee – anti-theft lunch bag]

LHC: Der Anfang vom Ende

Nachdem seit heute die ersten Protonen im Großen Hadronen-Speicherring kreisen, sollte man sich mindestens stündlich informieren, ob die Erde schon in einem schwarzen Loch verschwunden ist. Wenn man sich zwischendurch ein bisschen die Zeit vertreiben will, kann man Kate McAlpine zuhören, die im Large Hadron Rap die Funktionsweise des LHC erklärt [via Netzeitung]:

Greasemetal: Greasemonkey für Chrome

Die Firefox-Erweiterung Greasemonkey erfreut sich großer Beliebtheit, da man damit die Funktionalität von beliebigen Webseiten im eigenen Browser modifizieren und erweitern kann. So kann man zum Beispiel Google Mail um zusätzliche Funktionen und Buttons erweitern, oder Nachrichten-Seiten übersichtlicher machen. Das geschieht mithilfe von lokal gespeicherten JavaScript-Dateien, sogenannten User Scripts, die beim Aufruf einer Webseite automatisch mit ausgeführt werden. Safari-Benutzer können die Browser-Erweiterung Greasekit verwenden, die eine Ähnliche Funktionalität zur Verfügung stellt.

Googles neuer Browser Chrome bietet bislang noch keine Möglichkeit, die Fähigkeiten der Browsers durch Plugins bzw. Add Ons zu erweitern. Mit einem Trick ist das aber trotzdem möglich: Die AutomationProxy-Schnittstelle von Chrome ist eigentlich dafür gedacht, den Browser automatisiert zu testen. Daher kann man mit Hilfe des AutomationProxy sämtliche Browser-Funktionen skriptgesteuert ausführen. Dort setzt die Chrome-Erweiterung Greasemetal an, um Benutzern des Browsers eine ähnliche Funktionalität wie die von Greasemonkey zur Verfügung zu stellen. Greasemetal erlaubt es, Chrome mit eigenen User Script-Dateien zu erweitern. Diese legt man nach der Installation von Greasemetal im Verzeichnis Eigene Dateien/userjs ab.

Hier gehts zum Greasemetal-Download. Das Greasemetal Entwickler-Blog findet man hier. Wer sich vor der Installation lieber den Quellcode anschauen will, findet hier das Greasemetal SVN-Repository.

Moderne Einführung in JavaScript

Douglas Crockford hat recht, wenn er JavaScript als eine der am meisten missverstandenen Programmiersprachen bezeichnet. Viele Leute, vor allem die, die sich zuletzt zur Jahrtausendwende mit JavaScript beschäftigt haben, sehen in JavaScript eine langsame, fehleranfällige und unsichere Sprache, die für alles überflüssige, was im Netz blinkt und herumhüpft, verantwortlich ist. Das war sicher Ende der 90er Jahre in den Anfängen von JavaScript zutreffend und hat sich in die Köpfe von vielen Leuten eingebrannt (siehe zum Beispiel Diskussionen beim heise Newsticker, sobald in einem Artikel das Word JavaScript auftaucht.
Mittlerweile ist JavaScript, bzw. dessen standardisierter Kern ECMAScript, eine mächtige und ausdrucksstarke Programmiersprache geworden, die durch immer bessere und stabilere Compiler und Laufzeitumgebungen unterstützt wird.
Das Tutorial A re-introduction to JavaScript von Simon Willison bietet Leuten, die bislang noch keine Erfahrung mit JavaScript haben, eine prima Einführung in die moderne JavaScript-Programmierung. Angefangen bei den grundlegenden Datentypen wie Zahlen, Strings, Objekten, Arrays und Funktionen, lernt man einfache Kontrollstrukturen und Schleifen kennen. Etwas ausführlicher wird objektorientiertes JavaScript behandelt, das sich sehr vom Konzept klassenbasierter Sprachen wie etwa Java, Ruby oder C++ unterscheidet. Es folgen Closures, ein Konstrukt, das sich in Sprachen wie Lisp, Python und Ruby großer Beliebtheit erfreut, und das es auch in den ECMAScript-Standard geschafft hat. Abgerundet wird der Artikel durch Tipps, wie man die eigenwillige Speicherverwaltung des InternetExplorers austrickst, um Speicherlecks zu vermeiden.

Hier gehts zum Artikel.

Fakten über den Blauen Planeten

Erde

Im Discovery Magazine kann man 10 interessante Fakten über die lesen. So erfährt man, dass die Erde eine glattere Oberfläche als eine Billardkugel hat (relativ zum Radius, versteht sich). Dank der Eigenrotation ist die Erde keine Kugel, sondern ein abgeplatteter (oblater) Spheroid. Allerdings ist die Erde genausowenig ein oblater Spheroid wie sie eine Kugel ist, da sie durch die Gravitationskraft von Mond und Sonne ständig verformt wird. Die Erde hat mindestens fünf natürliche Monde. Aber genaugenommen natürlich nur einen. Der Mount Everest ist mit 8850 Metern nicht der höchste Berg der Erde. Wenn man den Hawaiianischen Mauna Kea von dessen Fuß aus vermisst, ist er 10314 Meter hoch. Aus dem Wasser schauen aber nur 4205 Meter heraus. Außerdem lernt man, dass es ziemlich schwierig ist, die Erde zu zerstören. Natürlich nur, wenn man sämtliche Lebewesen nicht mit in die Rechnung einbezieht.
Hier gehts zum Artikel.

Musikalische Kuhglocken: More Cowbell

more cowbell

Die Seite MoreCowbell.dj ist eine Anspielung auf den legendären Saturday Night Live-Sketch, bei dem Christopher Walken den Musikproduzenten Bruce Dickinson spielt, der von der Band (Blue Öyster Cult) eine immer lautere Cowbell hören will. Der Ausspruch More Cowbell ist zumindest in Musikerkreisen zu einem Running Gag geworden.

  • Auf der Seite MoreCowbell.dj kann man beliebige MP3-Dateien mit dem Geräusch von Kuhglocken und von Christopher Walken unterlegen.
  • Hier kann man sich den ursprünglichen Sketch bei Youtube anschauen.

Word-Dateien reparieren


Wenn sich Microsoft Word nach einem Absturz, einem Stromausfall oder einfach so mal wieder an einem Dokument verschluckt, kann man versuchen, die Word-Datei mit dem kostenlosen Programm Repair My Word zu reparieren. Repair My Word kann Dokumente der Word-Versionen 6.0, 95, 97, 2000, XP und 2003 reparieren. Die Benutzung ist einfach: Man versucht, die Datei mit Hilfe des Programms zu öffnen, und bekommt in einem Vorschau-Fenster die Teile des Dokuments angezeigt, die wiederhergestellt werden können. Diese kann man dann in einer neuen Word-Datei speichern. Auf der gleichen Seite kann man übrigens auch Programme zum Reparieren von Excel- und ZIP-Dateien herunterladen. Diese sind allerdings nicht kostenlos.

Alles über Fotomontagen

Der britische Telegraph hat einen Artikel mit den 20 bekanntesten Fotomontagen veröffentlicht. Viele weitere Beispiele mit Erklärungen über den Entstehungshintergrund gibt es hier.

Bei diesen Bildern handelt es sich um Beispiele, bei denen die Manipulation möglichst unbemerkt bleiben sollte. Allerdings gibt es auch die Photomontage als Kunstform. Einen sehr ausführlichen und bildlichen Überblick über die Entwicklung dieser Kunstform von 1850 bis heute gibt es auf der Seite Fantastic Photomontage oder bei Cut & Paste.

Wer sich selbst an einfachen Fotomanipulationen versuchen will, findet hier, hier und hier Anleitungen, wie man mit Hilfe von Photoshop Köpfe auf Fotos austauschen, Leute digital tätowieren und älter oder jünger aussehen lassen kann.

Innovative Visualisierungen

Diagramme
Wer sich für interessante Methoden der Visualisierung von komplexen und weniger komplexen Sachverhalten interessiert, kann sich von den Sammlungen in diversen Flickr-Gruppen und -Pools inspirieren lassen. Dort findet man Beispiele für alle nur denkbaren statischen Darstellungsarten von Informationen, von simplen schattierten Balkendiagrammen über Tree Maps (siehe auch hier), Tag Clouds, Heat Maps, hierarchischen Tortendiagrammen bis hin zu Sachen (das Facebook-Friend Wheel), die ich nicht benennen kann:

Animierte GIF-Bilder


Auf dieser Seite gibt es eine Unmenge animierter GIF-Bilder. Eigentlich handelt es sich dabei weniger um Bilder als um sekundenlange Kurzfilme. Sozusagen eine Art Youtube der 90er. Komisch, dass GIF-Animationen bislang nicht als Retro-Kunst angesehen werden, wie etwa Pixel Art, Gameboy Musik oder Interactive Fiction.
[Quelle: The Animated GIF Appreciation Society]

Google Kalender verschlüsseln

Dieser Artikel erklärt, wie man Einträge im Google Kalender verschlüsseln kann. Dabei wird eine clientseitige Verschlüsselung durch GnuPG verwendet, so dass niemand, der einen Blick auf Googles Server wirft, den Inhalt des Kalenders entschlüsseln kann. Die vorgeschlagene Technik kann man allerdings nur verwenden, wenn man (a) Firefox benutzt, (b) Perl installiert hat und (c) aufgrund der vorgestellten Codebeispiele eine Firefox-Erweiterung schreiben kann (liest noch jemand mit?). Ein weiterer Nachteil der Technik ist, dass man den Kalender nicht mehr durchsuchen kann, da die Kalendersuche natürlich nur Zugriff auf die auf dem Server gespeicherten, verschlüsselten Daten hat.

Interessanter wäre zum Beispiel eine Greasemonkey-Lösung, mit einem in JavaScript geschriebenen Verschlüsselungsalgorithmus (AES, Twofish, …). Dank schneller JavaScript-Engines wie Googles V8 oder Mozillas Trace Monkey könnte das bald praktikabel sein und das Cloud Computing wieder ein bisschen privater machen. Dafür würde ich auch gerne auf die Suchfunktion im Google-Kalender verzichten.